Eidgenössisches Feldschiessen 2026

Das eidgenössische Feldschiessen 2026 ging auch in der Region See-Gaster vom 29. bis 31. Mai 2026 über die Bühne oder besser gesagt über die Schiesstände Chlausen Schmerikon/Tuggen, Wilen Kaltbrunn, Grunau Rapperswil, Schlipf Schänis und Buchwald Uznach. Das Schiessen als attraktiver Breitensport wurde zelebriert und verknüpft mit Fairness, Engagement und Geselligkeit.

 

Feldschiessen für alle
Das grösste Schützenfest der Schweiz lud alle aktiven Schützinnen und Schützen, aber auch alle Hobby- und Laienschützen ein, mit bestem Sportsgeist zur Waffe zu greifen. Dieses Wochenende bietet allen die Möglichkeit uns selbst zu übertreffen. 

Man verbindet sich an diesen Tagen wieder mit Gleichgesinnten. Es wurden alte Freundschaften gepflegt oder neue geknüpft, wissen über das Schiessen ausgetauscht. Aus Erfahrungen gelernt und gegenseitig motiviert.So waren heuer der Schützenverein Schmerikon, der Schützenverein Kaltbrunn, der Pistolenclub Uznach, Pistolenclub Jona-Rapperswil und die Pistolenschützen Schänis-Weesen im Lead und führten die Organisationan ihren Standorten aus. Geschossen wurde auf die Distanzen 300 Meter (Gewehrschützen) und 25 sowie 50Meter (Pistolenschützen).

Gemeinsam wurde ein Erlebnis gestaltet, bei dem nicht nur die Treffsicherheit und Fähigkeit unter Beweis gestellt, sondern auch den Spass und Freude am Schiesssport in den Mittelpunkt gerückt wird. Jeder Schuss soll nicht nur von Präzision, sondern auch von Begeisterung und Kameradschaft geprägt sein. Ruedi Müller, Feldchef des Regionalschützenverbands See-Gaster, blickte am sonntäglichen Absenden zusammen mit Erich Hagmann, Bereichsleiter Breitensport/Feldschiessen im Kantonalschützenverband, auf einen gelungenen Anlass mit insgesamt 697 Teilnehmenden zurück. Das grosse Engagement der Verantwortlichen, die Zusammenarbeit unter den Vereinen und tatkräftige Helferinnen und Helfer trugen zum Erfolg bei. Hagmann lobte die Vereine für die reibungslose Organisation des Feldschiessen und die Disziplin der Schützinnen und Schützen. Schweizweit haben rund 107'000 Teilnehmer teilgenommen.

 

Höhepunkt des Grossanlasses
Das Absenden am Sonntagnachmittag beim Schützenhaus in Kaltbrunn war – neben dem Adrenalin im Schützenstand und dem Stelldichein an den Schiesstagen – Höhepunkt des Grossanlasses.
Musikalisch unterstützt wurde die Feierlichkeiten von dem Musikverein Eintracht Kaltbrunn. Anwesend war auch die Kaltbrunner Gemeinderätin Francesca Surano-Alliegro, welche in ihrer Rede auf die Wichtigkeit dieses Grossanlasses in unserer Gesellschaft aufgriff, und lobte die gelebte Tradition. Trotz des sympathischen Mottos «Mitmachen kommt vor dem Rang» wurden die Resultate doch mit Spannung erwartet. Sepp Hämmerli, Präsident des Regionalschützenverbands See-Gaster, begrüsste alle Anwesende und bedankte sich bei allen Vereinen, die Ihre Schiessstände zur Verfügung gestellt haben.


Feldmeisterschaftsauszeichnungen
Anschliessend durfte Yannic Hämmerli, Aktuar des RSV See-Gaster, die begehrten Feldmeisterschaftsauszeichnungen vergeben. Diese bedeuten: Zwischen den einzelnen Feldmeisterschaften
muss der Schütze je 8 erfolgreiche Feldschiessen und Obligatorische Bundesübungen absolvieren. Verliehen werden konnten die 4. Feldmeisterschaft an Koller Beat (Schützengesellschaft EschenbachNeuhaus), Duft Marcel (MSV Rufi-Maseltrangen) und Eberhard Werner (MSV Rufi-Maseltrangen). Die 6.Meisterschaft erfüllt haben Gadient Werner (Schützenverein Walde-St.Gallenkappel) und Kühne Hans (MSVRufi-Maseltrangen).


Nur ein Punkt fehlte zum Maximum
Danach übernahm Ruedi Müller, der die schöne Aufgabe hatte, die Gewinner und Gewinnerinnen in den einzelnen Sektionen und Kategorien zu verkünden. Gestartet wurde mit den Pistolenschützen. Den Goldkranz für den höchsten Sektionsdurschnitt durfte der Pistolenclub Jona-Rapperswil entgegennehmen (168,848). Als Schützenkönig 25/50m konnte unter grossem
Applaus Bischof Jonathan (Pistolenclub Jona-Rapperswil) ausgerufen werden. Mit 179 Treffern verfehlte er das Maximum von 180 Punkten nur gerade um 1 Punkt, Kopfkranz Gold! Bravo!
Elitesieger wurde Sandten Florian (Pistolenclub Uznach) mit 178 Punkten. Als Jugendsiegerin mit hervorragenden 173 Punkten wurde Lautenschlager Helena (Pistolenschützen Schänis-Weesen). Der beste Veteran unter den Pistolenschützen erzielte 173 Treffern Papler Franz (Pistolenclub Jona-Rapperswil). Und als Damensiegerin feiern lassen durfte sich mit 171 Punkten Ebnöther Karin (Pistolenschützen Schänis-Weesen).

 

Verdienter Schützenkönig auf 300 Meter
Bei den 300m-Schützen hatten die Schützen Amden auf der Sektionsrangliste die Nase vorn (66.775, Goldkranz). Der Schützenkönig kommt in diesem Jahr mal nicht aus Amden! Mit einem Punkt unter dem maximum mit 71 Punkten und Kopfkranz Gold durfte sich Büsser Ivo vom Schützenverein Weesen feiern lassen. Weiter ging es mit Thoma Karl (Schützen Amden) als Veteransieger mit 70 Punkten. Mit ebenfalls 70 Punkten konnte sich Büsser Hanspeter (Schützen Amden) als Elitesieger feiern lassen. Mit Bachmann Ramona als Damensiegerin durfte auch der Schützenverein Weesen ein weiters mal feiern. Auch Bachmann traf 70 Punkte. Hervorragende 69 Punkte erzielte der beste Jungschütze (U21) Fäh Flurin (Schützen Amden). Der beste Jugendliche (U17) im Feld erzielte 63 Treffer, Müller Fabian (Schützengesellschaft Eschenbach-Neuhaus). Allen Kategoriensieger und Siegerinnen herzliche Gratulation! In manch einer Familie gingen das Grosskind mit dem Grossvater Hand in Hand in die Schützenläger und wetteiferten um den begehrten Kranz. In welcher Sportart gibt's das sonst noch?

 

Positives Fazit
Somit fällt das Fazit zum eidgenössischen Feldschiessen 2026 auch in unserer Region positiv aus: Ob 10-jährige Erstschützin oder erfahrener und überaus rüstiger Veteran von 87 Jahren, der Traditionsanlass war einmal mehr eine Hommage an den Schiesssport, ans Engagement und die Professionalität der Schützenvereine und an die generationenübergreifende Kameradschaft unter den Schützinnen und Schützen.

 

Rangliste

 

 

 

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